Nach Niederlage nur noch theoretische Aufstiegschancen

Nach der Niederlage am Montag in Neugersdorf zählte beim Gastspiel bei der U23 von Dynamo eigentlich nur ein Sieg, um noch an der Tabellenspitze dranbleiben zu können. Am Ende reichte es leider nicht und das 2:0 für die U23 geht insgesamt in Ordnung.

Das Spiel, welches in Pirna Copitz stattfand, begann temporeich und zunächst konnten sich beide Mannschaften vor dem gegnerischen Tor nicht durchsetzen. Dann war es jedoch ein Missverständnis in der Stahlabwehr, das zur Führung der Dresdner führte (17.). Wucher bekam noch seinen Fuß an den Ball und der flog übers Hauswald ins Netz. Kurz darauf hatten die Gegner die nächste Chance, dabei verletzte sich Markus Baumann und musste ausgewechselt werden. Bis zur Halbzeitpause verteilte sich das Spiel auf beide Hälften, doch vor dem Tor spielte Stahl oft zu umständlich, um wirklich Torgefahr zu erzeugen. Allerdings stand man hinten recht sicher und ließ fast nichts zu. So ging es mit dem knappen Rückstand aus Riesaer Sicht in die Kabinen.

Nach dem Pausentee musste Stahl dann mehr Risiko gehen und so bot sich den Dynamos mehr Raum, den diese weidlich nutzten und mehrmals vor dem 2:0 standen. Nach 62 Minuten hatte Marcel Fricke die wohl größte Chance auf den Ausgleich, sein Schuss aus 18 Metern ging jedoch knapp rechts vorbei. Mit zunehmender Spielzeit ließen bei den Stahlakteuren, nach den beiden Osterspielen, dann auch die Kräfte nach. In der 82. Minute traf Dynamo noch die Querlatte des Hauswald Gehäuses, um dann nur eine Minute später nach einem Konter das 2:0 zu erzielen. Das war dann auch die endgültige Entscheidung, da beide Teams sich zwar bemühten, aber außer zwei weiteren Chancen für den Dresdner Nachwuchs, die Hauswald parierte, gab es keine nennenswerte Aktion mehr. Insgesamt ein verdienter Sieg der Gastgeber, die sich mittlerweile an die Liga gewöhnt haben und auch wesentlich reifer als noch im Hinspiel wirkten.

Der nächste Stahlgegner heißt FV Dresden 06 Laubegast und die bezwangen den bisherigen Tabellenführer, SG Taucha 99, in deren Stadion. Die Mannschaft sollte also gewarnt sein, schließlich will man in der Endabrechnung noch mindestens Dritter werden.

Die Partie ist auf Freitagabend um 19.30 Uhr verlegt worden. Zum Einen kann man so das neue Flutlicht vor dem Pokalspiel gg. Zwickau testen, zum anderen hat die Mannschaft, wie auch Pokalgegner Zwickau, einen Tag mehr zur Regeneration.

Stahl spielte mit: Christopher Hauswald, Dennis Leonhardt, Justin Seher, Georg Liesch, Carlo Schmidt (ab 68. Vladyslav Skala), Nic Heuer (ab 78. Princewill Ishmael Chimenem), Marcel Fricke (ab 87. Franz Josef Zech), Janek Müller (ab 85. Gillian Köhler), Markus Baumann (ab 21. Niklas Noah Pohl), Marlon Kost, Paul Kant

Gelb: Kant, Fricke, Liesch, Heuer, Leonhardt