Eine Runde weiter!
Nach der Auslosung klang ein Auswärtsspiel bei Tapfer Leipzig nicht gerade nach einer leichten Aufgabe, und die 9 Punkte aus den ersten 3 Spielen des Gegners erhöhten den Druck noch. Schließlich will die Stahlelf auch im diesjährigen Sachsenpokal möglichst weit kommen.
Die Gastgeber traten ohne den Ex-Stahler Tom Müller an, und sein Ersatzmann bekam reichlich zu tun. Stahl begann wie immer mit viel Druck auf den Gegner. Erste Chancen stellten sich bald ein, während die Abwehr nur einen Freistoß in der 8. Minute zuließ. Ben Schmidt erzielte dann nach einem gelungenen Angriff über die linke Seite in der 19. Minute das 1:0. Das nächste Tor erzielte Leon Scholze nach einer halben Stunde. Vlady Skala erkämpfte den Ball im Mittelfeld und schickte Leon rechts an den Strafraum, der mit einem Schuss ins lange Eck auf 2:0 erhöhte. Kurz vor der Pause spritzte Dennis Leonhardt in einen Mittelfeldquerpass der Gastgeber und verwandelte nach einem Solo zum vorentscheidenden 3:0.
Nach der Pause ließ die Intensität etwas nach, und Tapfer bekam die ein oder andere Halbchance. Doch ehe etwas anbrennen konnte, legte Stahl nach. Ein toller Steckpass von Richie Mike Melzer auf Paul Kant, dessen Eingabe Ben Schmidt (62.) über die Linie stocherte. Franz Fischer legte nach einem tollen Konter über Nic Heuer das 5:0 (73.) nach. Danach zog etwas Leichtsinnigkeit ein, sodass die Tapferen noch zu einigen größeren Chancen kamen, die aber in Christopher Hauswald ihren Meister fanden. In der Nachspielzeit erzielte Leon Scholze nach Marcel Frickes Vorarbeit schließlich den 6:0-Endstand.
Mit einer überzeugenden Leistung zieht die Mannschaft in die 3. Runde des Sachsenpokals ein und hofft auf ein spannendes Los.
In der Sachsenliga geht es am Samstag mit dem Heimspiel gegen den punktlosen Dresdner SC weiter. Anstoß ist um 14:00 Uhr in der Feralpi Arena.
Stahl spielte mit: Christopher Hauswald, Dennis Leonhardt (ab 48., Nic Heuer), Vincent Zaruba, Vladyslav Skala (ab 61., Richie Mike Melzer), Robby Goltzsch (ab 61., Justin Seher), Leon Scholze, Ben Schmidt (ab 68., Georg Liesch), Marcel Fricke, Marcus Baumann (ab 68., Franz Fischer), Marlon Kost, Paul Kant
Gelb: –



