Bendas Hattrick sichert drei Punkte
Nach dem Ende der Niederlagenserie in Eutritzsch wollte man nun im Heimspiel gegen den SC Borea Dresden scharf nachwaschen und zugleich Revanche für die späte Niederlage im Hinspiel nehmen. Dieses gelang mit einem 3:0 Sieg am Ende deutlich und Jaroslav Benda hatte, unter dem neuen Flutlicht, einen großen Abend.
Stahl begann offensiv und setzte den Gegner sofort unter Druck. Pohl und Müller hatten schnell erste Chancen und nach elf Minuten schickte Marcel Fricke Janek Müller in den Strafraum. Seinen Schuß konnte Boreas Torhüter nur abwehren, so dass der Ball zu Jaroslav Benda gelang, der den Abpraller sicher zum 1:0 verwandelte. In den folgenden Minuten sprangen weitere Chanchen heraus. So traf Carlo Schmidt per Direktannahme nur den Innenpfosten oder es fehlten Zentimeter, um weitere Tore zu erzielen. Die Gäste hatten sichtlich Mühe, aus der eigenen Hälfte heraus nach vorn zu spielen. So dauerte es bis zur 20. Minute, ehe Tom Müller einen Kopfball übers Tor lenken musste. Kurz darauf klärte er nochmal ganz stark im eins gegen eins und verhinderte den Ausgleich. Danach war wieder Stahl am Drücker und wollte unbedingt das zweite Tor. Dies fiel dann nach 38 MInuten. Vladyslav Skala und Marcus Baumann kamen im Zusammenspiel bis zur Grundlinie auf der linken Seite. Die scharfe Hereingabe in den Rücken der Abwehr konnte Benda zum 2:0 versenken. Kurz vor der Pause traf Borea per Heber noch den Pfosten.
Eingedenk der Erfahrungen aus dem Laubegastspiel zog man sich in der 2. Halbzeit etwas zurück und machte im Mittelfeld die Räume eng. Die Gäste hatten nun mehr Ballbesitz, ohne sich aber klare Chancen zu erarbeiten. Weitere Riesaer Chancen ergaben sich eher aus Standards. In der 78. Minute vertändelten die Dresdner den Ball im Mittelfeld. Paul Kant nutzte die Gelegenheit und schickte Jaroslav Benda in den Strafraum. Mit einem platzierten Schuß machte er den Hattrick perfekt und erzielte das 3:0. Damit war das Spiel entschieden und die Revanche gelungen. Insgesamt eine deutliche Steigerung zu den vorherigen Spielen und so kann man am Sonntag erhobenen Hauptes nach Rabenstein fahren.
Stahl spielte mit: Tom Müller, Georg Liesch (ab 90. Moritz Kutsche), Carlo Schmidt (ab 88. Lennart Reisky), Niklas Noah Pohl (ab 79. Justin Seher), Vladyslav Skala (ab 83. Florian Ohme), Marcel Fricke, Janek Müller, Markus Baumann (ab 88. Franz Josef Zech), Marlon Kost, Paul Kant, Jaroslav Benda



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