Spätes Tor reicht für Stahl zum Sieg

23.03.2026

Nach den zwei Siegen gegen die Mannschaften vom Tabellenende reiste diesmal mit Tanne Thalheim, ein Gegner aus dem gesicherten Mittelfeld an. Das Hinspiel gewann die Stahlelf souverän mit 6:0. Die Gäste wollten sich diesmal aber nicht wieder so unterlegen präsentieren.

Stahl übernahm vor 225 Zuschauern gleich von Beginn an das Kommando und bereits in den ersten zwei Minuten hatten Kant und Baumann Schusschancen und nach sechs Minuten traf Carlo Schmidt per Kopf den Pfosten. Schon da zeigte sich wieder einmal das Manko des Tages, die Verwertung der zahlreichen Chancen. Die Gäste kämpften sich ins Spiel und standen sicher in der Verteidigung. Selbst kamen sie nur zweimal halbwegs gefährlich Richtung Hauswald Tor. Da die Stahlspieler es sich mit Fehlpässen im Aufbau selbst schwer machten, blieben Torchancen Mangelware oder man vergab diese leichtfertig. Bezeichnend für die Riesaer Abschlussschwäche eine Szene kurz vor dem Pausenpfiff, als man mit mehreren Versuchen selbst das leere Tor nicht traf. So stand zur Halbzeit die Null auf beiden Seiten.

Nach der Pause ging es zunächst so weiter, nur Paul Kant versuchte sich mehrmals mit Fernschüssen. Diese konnte der an diesem Tag beste Thalheimer, Torhüter Seidel, jedoch alle entschärfen. Nach einer Stunde schwächten sich die Gäste dann selbst. Schenker hatte nach einem Foulspiel seine Emotionen nicht im Griff und musste wegen grober Unsportlichkeit vorzeitig duschen. In den folgenden zehn Minuten brannte Stahl ein Chancenfeuerwerk ab. Im Minutentakt ergaben sich teils hochkarätige Chancen, nur den Weg ins Tor fand keiner dieser Bälle.  Nun lief so langsam die Zeit davon und die Gäste mauerten sich hinten ein. Schließlich brauchte es eine Standardsituation um den Bann zu brechen. Eine Leonhardt Ecke von der rechten Seite fand den Kopf von Princewill Ishmael Chimenem fünf Meter zentral vorm Kasten (85.). Gegen seinen Kopfball war der sehr gute Thalheimer Torhüter diesmal machtlos. Die restlichen Spielminuten ging Stahl kein Risiko mehr ein und Tanne Thalheim war nicht mehr in der Lage sich noch eine Chance zu erarbeiten. Ein überaus verdienter Sieg, der allerdings wegen der katastrophalen Chancenverwertung am seidenen Faden hing. So etwas kann man sich am Samstag im Pokalspiel gegen den VfC Plauen nicht erlauben, wenn man das Halbfinale des Sachsenpokals erreichen will.
Anstoß ist um 14.00 Uhr in der Feralpi Arena.

Stahl spielte mit: Christopher Hauswald, Dennis Leonhardt, Justin Seher, Georg Liesch, Carlo Schmidt (ab 75. Janek Müller), Nic Heuer ( ab 58. Princewill Ishmael Chimenem), Markus Baumann (ab 79. Niklas Noah Pohl), Marlon Kost, Franz Josef Zech (ab 58. Vladyslav Skala), Paul Kant, Jaroslav Benda

Gelb: Kant (5.), Chimenem

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