Stellungnahme zum Artikel in der SZ vom Schiedsrichter Christopher Gentz
Anbetracht des Artikels vom Schiedsrichter Christopher Gentz in der SZ, wurde von der BSG Stahl Riesa eine entsprechende Stellungnahme an den SFV gesendet.
Sehr geehrtes Präsidium des Sächsischen Fußball-Verbandes, werte Sportfreunde.
Anbei eine Stellungnahme zum Interview von Christopher Gentz in der Sächsischen Zeitung
Mit Befremden haben wir das Interview von Christopher Gentz in der Sächsischen Zeitung zur Kenntnis genommen. Um die damaligen Ereignisse sachlich einzuordnen, ist ein Blick auf die Ursachen unerlässlich.
1. Eine vermeidbare Situation
Die Eskalation am Spieltag war das Ergebnis einer sehr unglücklichen Ansetzung, die vermeidbar gewesen wäre.
Vorheriger Widerspruch: Die BSG Stahl Riesa hatte der Ansetzung von Herrn Gentz aufgrund der belasteten Vorgeschichte aus dem Borea-Dresden-Spiel (späte Zusatzsperre gegen unseren Kapitän) im Vorfeld offiziell widersprochen.
Mitverantwortung des Verbands: Dass dieser berechtigte Einwand unberücksichtigt blieb, war mehr als unsensibel. Wer eine solche Personalie für dieses Spiel festlegt, trägt für die daraus resultierende emotionale Aufladung eine Mitverantwortung.
2. Kritik an der medialen Aufarbeitung
Anstatt deeskalierend zu wirken, sorgt das jetzige Interview für eine unnötige neue Belastung. Dass Herr Gentz Monate nach dem Vorfall öffentlich nachtritt, diskreditiert unseren Verein und die Arbeit unserer vielen ehrenamtlichen Unterstützer. Das akzeptieren wir nicht.
Während die Vereinsführung am Spieltag aktiv zur Beruhigung der Lage beitrug und die Sicherheit des Gespanns gewährleistete, vermissen wir in der aktuellen Berichterstattung die notwendige Wertschätzung gegenüber unseren ehrenamtlichen Helfern.
3. Fazit
Die BSG Stahl Riesa hat die sportrechtlichen Konsequenzen vollumfänglich getragen. Dass Herr Gentz künftig keine Spiele mehr in Riesa leiten möchte, nehmen wir zur Kenntnis.
Es ermöglicht beiden Seiten, den Fokus nun wieder ausschließlich auf den Sport zu richten.


