Schwer erkämpfter Sieg in Leipzig

03.03.2025

Nachdem der Rückrundenauftakt in Dresden ohne Punkte endete, wollte die Mannschaft diesmal unbedingt gewinnen, um Anschluss nach oben zu halten. Beim Aufsteiger Tapfer Leipzig war man also gefordert, da die weiteren Mitbewerber um den Aufstieg am Samstag bereits vorgelegt hatten. Am Ende stand ein 0:1 Auswärtssieg für Stahl Riesa auf der Habenseite.

167 Zahlende Zuschauer, davon ca. die Hälfte Anhänger der BSG, sahen über weite Strecken eine Partie, die von der Spannung lebte. Stahl hatte den besseren Start und begann mit zwei gefährlichen Ecken nach fünf Minuten. Dennis Leonhardt verpasste nach zehn Minuten einen langen Ball nur knapp, doch keine 60 Sekunden später lag der Ball im Gastgebertor. Jonas Schreiber erkämpfte sich das Leder auf der linken Seite, spielte einen Doppelpass mit Marcel Fricke und hatte halblinks freie Bahn in den Strafraum. Dort ließ er dem Torwart der Gastgeber, mit einem Schuss ins lange Eck, keine Chance. Eine Führung zur Beruhigung der Riesaer Nerven. Die Gastgeber zeigten sich davon unbeeindruckt und spielten weiter nach vorn. Sie hatten mit einem Freistoß knapp neben das Tor und einem Konter, den Torwart Müller entschärfen konnte, gleich zwei gute Möglichkeiten kurz nach der Führung. Danach verflachte das Spiel erstmal bis zur halben Stunde ehe beide Mannschaften weitere Chancen verbuchten. Kurz vor der Pause klären Harty Scholz und Tom Müller gemeinsam einen letzten Konter der Gastgeber und man ging mit der knappen Führung in die Pause.

Die zweite Hälfte begann wieder mit zwei guten Chancen der Riesaer. Dennis Leonhardt mit einer sehr gefährlichen Ecke in der 51. Minute, bei der die mitgereisten Riesaer schon den Torschrei auf den Lippen hatten, schloss Justin Seher mit einem Schuss ab. Allerdings schlug ein Verteidiger den Ball von der Linie und den Nachschuss setzte Nic Heuer drüber. Nach einer Stunde übernahmen dann die Platzbesitzer das Zepter. Zwei Fernschüsse, einer davon an den Pfosten, waren das Resultat. Nun wurde das Spiel auf dem riesigen Platz zunehmend eine Frage der Kraft, aber da den Gastgebern nicht viel einfiel, stand die Stahlabwehr sicher. In den letzten zehn Minuten wurde es dann noch hektisch. Stahl konterte, doch Nic Heuer und Marcel Fricke wurden im letzten Moment gestoppt, während Justin Sehers Kopfball nach einer Ecke in den Armen des Torwarts landete. In der Nachspielzeit gab es noch zwei gefährliche Ecken von den tapfer kämpfenden Hausherren, wobei Tom Müller die anschließenden Schüsse parierte. Am Ende blieb es bei einem knappen Auswärtssieg, dank einer kämpferisch starken Leistung.

Am kommenden Samstag gilt es nun, gegen den VfL Pirna Copitz nachzulegen. In der heimischen Feralpi Arena beginnt das Spiel um 14.00 Uhr.

Stahl spielte mit: Tom Müller, Dennis Leonhardt, Vladyslav Skala (ab 71. Carlo Schmidt), Nic Heuer, Robin Brand, Harty Scholz, Florian Ohme, Marcel Fricke, Jonas Schreiber, Franz Josef Zech (ab 82. Louis Reichmann), Justin Seher

Gelb: Schreiber, Fricke