Niederlage zum Rückrundenstart

24.02.2025

Endlich wieder Ligafussball. Der Winter hatte in der Woche nochmal alles gegeben und so zumindest verhindert, dass das Spiel gegen den Dresdner SC im Steyer Stadion stattfinden kann. So zog man bei sonnigen Wetter, aber kaltem Wind, auf den Kunstrasen im Ostragehege, wo 272 Zuschauer den Rückrundenauftakt verfolgten.

Im Schatten der Eisarena konnte Stahl in bestmöglicher Aufstellung antreten, nur Harty Scholz saß eine Gelbsperre ab. Gegen den DSC gab es in dieser Saison bereits zwei Spiele, wobei man das Eröffnungsspiel gewann, jedoch im Pokal eher blamabel ausschied. Diesmal wollte die Mannschaft den Bock umstoßen und unbedingt die ersten Punkte der Rückrunde holen. Die Partie begann beiderseits offensiv und so gab es bald erste Möglichkeiten, Marvin Reinkobers Heber rechts und Dennis Leonhardts Freistoß links verfehlten das gegnerische Tor. Auf der anderen Seite musste Tom Müller einen Freistoß und einen Schuss aus spitzem Winkel parieren. Nach einer Viertelstunde übernahm Stahl dann zunehmend das Kommando. Man presste jetzt früh in der DSC Hälfte und gewann viele Bälle. Jedoch vergaß man bei zahlreichen Angriffen das Entscheidende am Ende. Franz-Josef Zech über das Tor, Marcel Fricke mit mehreren Schüssen und die wohl größte Chance, als Nic Heuer eine Reinkober Flanke zentral vorm Tor verpasste. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Direkt nach Wiederanpfiff spielte man Nic Heuer frei, doch auch sein Schuss fand nicht den Weg ins Netz. Der DSC kam nun besser ins Spiel und erarbeitete sich seinerseits Chancen. So konnte ein Stahlverteidiger nach einer Stunde den Ball bei einer Doppelchance gerade noch von der Linie schlagen. In der 71. Minute passierte es dann doch. Ein weiter Ball setzte vor dem Strafraum auf und sprang über einen Innenverteidiger, wo dahinter Dresdens Dzenan Hot lauerte und Müller mit einem Heber überköpfte. Nun war Stahl gefordert, agierte aber meistens zu überhastet, spielte ungenau im Aufbau und ließ gute Freistoßpositionen liegen. Kam man mal über die Flügel durch, fand sich immer ein Verteidiger der Elbestädter, der die Situation klärte. In der hektischen Schlussphase, mit einer roten Karte für den DSC, hielt der DSC Keeper noch einen Seitfallzieher von Marcel Fricke und letzte Schüsse von Heuer und Schreiber gingen über den Kasten. Am Ende steht man erneut mit leeren Händen in der Landeshauptstadt da, obwohl man mindestens einen Punkt hätte mitnehmen müssen. Nächsten Sonntag gibt es nun die nächste Möglichkeit die Auswärtsbilanz zu verbessern. 15.00 Uhr ist beim Aufsteiger, SV Tapfer Leipzig, die Gelegenheit dazu.

Stahl spielte mit: Tom Müller, Dennis Leonhardt, Georg Liesch, Vladyslav Skala (ab 79. Lennox Schubert) , Nic Heuer, Robin Brand, Martin Reinkober (ab 80. Jonas Schreiber), Florian Ohme, Marcel Fricke, Franz Josef Zech, Justin Seher

Gelb: Skala, Schubert, Fricke


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