BSG U19 kommt nicht in Fahrt (mit viel Kampf das Remis gerettet)

Zunächst die guten Nachrichten: Unsere A - Junioren durfte sich, dank einer großzügigen Spende, über neue Winterjacken für die kühleren Herbsttage und natürlich auch für den Winter freuen. Ein großes Dankeschön an Alle, die dabei mitgeholfen haben. Ihr seid spitze!

EISERN RIESA!
 

Und nun sind wir auch schon bei den weniger guten Nachrichten. Denn aktuell kommen unsere ältesten Stahlkicker nicht so richtig in Fahrt. Der Saisonauftakt ging mit zwei Niederlagen kräftig daneben. Am ersten Spieltag musste man sich 4:8 gegen an diesem Spieltag überragende Kicker des JfV Neuseenland geschlagen geben und am zweiten Spieltag verlor man 1:4 gegen die Fortuna aus Chemnitz.

Wiedergutmachung war angesagt!

Gegen den VfL Pirna Copitz wollte unsere U19 Wiedergutmachung betreiben und endlich den ersten Dreier der Saison einfahren. Auf dem heimischen Grün in Göhlis versammelten sich wieder viele Zuschauer und die sollten einige Highlights zu sehen bekommen.

Vom Anpfiff weg erlebte man eine motivierte Stahlelf, die versuchte das Spielgeschehen schnell in den Griff zu bekommen. Dies gelang zunächst ganz ordentlich, wodurch unsere Stahlakteure bereits in der 13. Minute durch Gerrit N. in Führung gingen. In den folgenden Minuten hatte man dann noch einige gute Möglichkeiten. So war es Levin J., der völlig freistehend über das Tor der Gäste köpfte und auch Erik O., der es nach einer klasse Einzelaktion nicht schaffte, alleinstehend den Hüter der Copitzer zu überwinden. Die Jungs des VfL versuchten immer wieder mit schnellen Kontern vors gegnerische Tor zu kommen, konnten aber durch ein gutes Defensivverhalten der BSG-Abwehr immer wieder ausgebremst und abgewehrt werden. Gegen Ende der ersten Halbzeit verloren unsere jungen Stahlspieler dann mehr und mehr den Spielfaden, sicherlich auch der schlechten Chancenverwertung geschuldet, und die Gäste kamen so immer besser ins Spiel. Allerdings passierte nicht mehr viel bis zur Halbzeit und so ging es mit einer verdienten Führung in die Halbzeit.

Mit viel Kampf einen Punkt gerettet (BSG konnte nicht an erste Halbzeit anknüpfen)

Mit Beginn der zweiten Hälfte bot sich den Zuschauern ein komplett auf den Kopf gestelltes Bild. Die Gäste kamen mit viel Schwung aus der Kabine und dementsprechend gestaltete sich auch der Spielverlauf. Warum unsere jungen Wilden völlig den Spielfaden verloren hatten und kaum noch etwas Zählbares herausspielen konnten, steht in den Sternen. Man gönnte sich offensichtlich eine Pause von der Pause. So kam es wie es kommen musste und die Gäste kamen in der 73. Minute zum verdienten Ausgleich. Sichtlich geschockt und nun völlig von der Rolle ging nun so gut wie gar nichts mehr bei unserer BSG. Die Folge, das 1:2 in der 86. Spielminute und man muss schon sagen auch zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, denn was unsere Jungs von der 45. Minute an boten war erschreckend. Auch unsere bis zum Ausgleich gut verteidigenden Abwehrreihen hatten nun völlig den Faden verloren und stellte sich bei beiden Gegentoren mehr als unglücklich an.

Mit dem Führungstreffer der Gäste begann die Schlussphase und damit auch der spannendste Abschnitt des gesamten Spiels. Plötzlich waren unsere Jungs wieder hellwach und hatten sich offensichtlich lange genug ausgeruht, um nochmal voll durchstarten zu können. Man belagerte nun das Tor des Gegners und startete einen Angriff nach dem anderen. Was jetzt geschah, war an Spannung kaum zu übertreffen. Mit der letzten Aktion, einer Ecke, im Spiel gingen alle Stahlspieler vor das gegnerische Tor und man spielte im und am Strafraum der Copitzer im 11 gegen 11. Die von Max K. getretene Ecke flog durch den Strafraum der Gäste und landete, leicht abgefälscht, am langen Pfosten bei Maxi K., der den Kopf gekonnt hinhielt und zum viel umjubelten 2:2 in der 94. Minute einnickte. Die Freude über diesen Treffer war riesengroß und es sollte auch der Schlusspunkt in diesem Spiel sein.

 

Fazit

Am Ende reicht es noch nicht für einen Dreier, den sich unser ältester Nachwuchs fest vorgenommen hatte. Aufgrund der zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten geht das Ergebnis absolut in Ordnung. Unsere Jungs sollten intensiv daran arbeiten, konstant über 90 Minuten zu agieren, damit verbunden auch die langen "Schlafphasen" im Spiel abzustellen.