Nach Zwangspause: Stahl empfängt auswärtsstarke Marienberger

Leider erkrankten nach dem Kamenz-Spiel sechs Spieler unserer Mannschaft am Corona-Virus, so dass das Auswärtsspiel in Wilsdruff vom Verband abgesetzt werden musste. Eine erneute Spielverlegung war nicht möglich, so dass die BSG am Samstag, ab 15 Uhr enorm ersatzgeschwächt in das Spiel gegen den FSV Motor Marienberg gehen wird. Keine guten Voraussetzungen also für das enorm wichtige Heimspiel gegen einen Konkurrenten um einen Platz in der oberen Tabellenhälfte. Dennoch wird unsere Mannschaft diese Herausforderung sportlich annehmen.

Nach den Niederlagen ohne eigenen Torerfolg gegen die Spitzenteams Freital und Kamenz beginnen für Stahl Riesa nun die Wochen der Wahrheit. Gegen unmittelbare Konkurrenten sind Punkte schon fast Pflicht, so auch im Heimspiel gegen die Erzgebirgler.

Motor Marienberg konnte in der vergangenen Saison als Aufsteiger durchaus überzeugen. Und auch in dieser Saison gerät der Motor bisher nicht ins Stocken. Nach acht absolvierten Partien hat Marienberg starke 13 Punkte. Besonders der 1:0-Auswärtssieg letzte Woche in Kamenz war ein echtes Ausrufezeichen, dass man diesen Gegner keinesfalls unterschätzen darf. Zumal die Marienberger sich mit drei Siegen in der Fremde als äußerst auswärtsstark präsentierten. In der Spielweise setzen die Marienberger auf einen strukturierten flachen Spielaufbau und Standards.
Die Marienberger Mannschaft von Trainer Ronny Rother (seit 2018 im Amt) ist eine eingespielte und gewachsene Einheit. Man setzt seit Jahren auf den eigenen Nachwuchs und hat sich so stetig weiter entwickelt. Externe Spielerwechsel sind selten. In der Sommerpause gab es nur einen Neuzugang: Benjamin Last kam aus der Jugend von RB Leipzig. Kapitän Julian Schröter ist beispielsweise seit 2009 im Verein und stammt wie viele andere aus der Region und dem eigenem Nachwuchs. Mit jeweils vier Treffern sind Innenverteidiger Kevin Werner und Stürmer Kenny Schmidt hervorzuheben.

Für Stahl gilt es taktisch diszipliniert die Partie anzugehen und den Gästen von Beginn aufzuzeigen wer hier Hausherr und wer Gast an der Elbe ist. Aus den letzten Rückschlägen darf man sich nicht entmutigen lassen und sich zurück auf die eigenen Stärken besinnen.

Wünschen wir uns ein faires und spannendes Spiel. Hoffentlich mit einem erfolgreichen blau-weißen Ende für unsere Farben.

Eisern Riesa!